Unsere Geschichte


Die Eine Welt...



Unser besonderer Einsatz gilt der Einen Welt. Hier genügt es uns nicht mehr einfach Hilfsprojekte zu finanzieren.

So suchten wir Mitte der neunziger Jahre nach einem Projekt, bei dem sich junge Menschen von hier mit einbringen und somit Brücken zu einer Welt entstehen lassen konnten. Ein Projekt, das zum Ziel hatte, Menschen zusammenzuführen und zugleich jungen Menschen aus Deutschland die Möglichkeit zu bieten, das Zusammenwachsen der Einen Welt aktiv mitgestalten zu können.

1996 wurde das Projekt "Aktion Licht-Blicke" im Elendsviertel Ashaiman nahe der ghanaischen Hafenstadt Tema (Ghana, Westafrika) ins Leben gerufen. Bis heute verhilft es Straßenkindern durch Begleitung und finanzielle Unterstützung zu Schulabschlüssen und Ausbildungsberufen. Denn nur so können diese bisher vernachlässigten jungen Menschen ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen und dem "Teufelskreis Armut“ entrinnen. Wie ein Leuchtturm der Hoffnung überragt der sogenannte "First Contact Place" seit seiner Eröffnung im Juni 2000 die Wellblechbaracken von Ashaiman und ist seitdem Herberge für 36 Kinder. In dem 3-geschossigen Haus finden sich, neben allem was man zum Leben braucht auch Klassenräume für unseren hausinternen Unterricht. Hier werden die Straßenkinder, die neu zum Projekt stoßen durch eine ihren Bedürfnissen angepasste Unterrichtsform auf den Besuch einer öffentlichen Schule vorbereitet. Die rund 100 Straßenkinder, die regelmäßig an unseren Aktivitäten teilnehmen und teilweise bei uns im Haus leben, werden von den ghanaischen Streetworkern betreut.
 Viele deutsche Freiwillige, die im Rahmen eines sozialen Jahres ("Anderer Dienst im Ausland") 12 Monate in Ghana verbrachten, unterstützten diese bei ihrer Arbeit. Auch heute schicken wir junge Menschen im Rahmen eines Freiwilligendienstes nach Ghana.
Viele ehrenamtliche Mitarbeiter vor Ort, sowie die älteren Kinder helfen, wo sie können. Die gewachsene Zahl der Spender ermöglichte es zudem 2003 ein weiteres Haus zu kaufen, um den bisher obdachlosen Straßenmädchen eine Schlafstätte zu geben. Für eine wachsende Zahl unserer Kinder und Jugendlichen wurde es zudem wichtig, sich auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten. Dazu wurden ab dem Jahr 2003 Zimmer angemietet und die jungen Menschen durch "betreutes Wohnen" behutsam in die Selbstständigkeit entlassen. Aus verwahrlosten Kindern wurden und werden so verantwortungsbewusste Menschen. Ein leuchtendes Beispiel ist Joseph Addy. Der ehemalige Straßenjunge kam nach seinem bestandenen Abitur in Ashaiman nach Haus Overbach, studierte in Jülich und Aachen Maschinenbau und schloss sein Studium mit dem Masters im Herbst 2008 ab.


Unsere Erfolge


  • Der Bau von zwei Häusern für Kinder als Schlaf- und Wohnstätte
  • Die Betreuung von über 100 Kindern
  • Ständig Schulstipendien für über 50 Kinder
  • Über 40 Realschulabschlüsse, über 15 Abiturienten, mittlerweile über 10 Studenten
  • Vermittlung in Ausbildungsplätze oder Hilfe bei der Gründung eigene kleiner Betriebe breites Freizeitangebot
  • Containersendungen nach Ghana
  • medizinische Versorgung der Kinder
  • mehr als 40 Volontäre waren bisher im Projekt in Ghana, haben die ghanaische Kultur kennen gelernt…und sind als Brückenbauer zurückgekehrt


Und jetzt? Wie geht es weiter? So sieht unsere Zukunft aus…